Die unterschiedlichen Praktika

Während des Studiums sind mehrwöchige Praxisphasen eingeplant. Die Studierenden der Bachelorstudiengänge absolvieren diese Praktika sowohl in schulischen als auch außerschulischen pädagogischen oder therapeutischen Einrichtungen.

Die Masterstudierenden absolvieren ihre Praktika ausschließlich an Waldorfschulen. Im Laufe des ersten Master-Studienjahres werden zusätzlich einmal wöchentlich an einer Waldorfschule im Rahmen einer pädagogischen Unterrichtsassistenz weitere Praxiserfahrungen gesammelt.

Für alle Studiengänge besteht die Möglichkeit die Praktika im Ausland zu absolvieren. Bei mind. achtwöchigen Praktika besteht die Möglichkeit einer finanziellen Förderung (z. B. über Erasmus). Weitere Informationen finden Sie hier: International Office

Im Anschluss an alle Praktika ist ein Reflexionsbericht zu schreiben.

Sozialarbeit B.A. Waldorfpädagogik und B.A. Heilpädagogik 1

Sie haben während der Vorlesungszeit einmal wöchentlich die Gelegenheit, sich in einem sozialen Aufgabengebiet einzubringen und Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit besonderem Unterstützungsbedarf kennenzulernen und zu begleiten. Ziel der Sozialarbeit ist, unterschiedliche Lebenskontexte kennenzulernen, und die pädagogische Beziehung zu Kindern und Jugendlichen zu professionalisieren. Den Einstieg in diese Tätigkeit kann das Hospitationspraktikum im November bieten.


Praktika in den B.A.-Studiengängen

Bachelor of Arts Waldorfpädagogik

Im jedem Studienjahr fallen zwei Praktika an (November und Februar/März). Diese können in Waldorfschulen, anderen Schulen oder auch in außerschulischen Einrichtungen absolviert werden. Jedes Praktikum hat seinen eigenen Schwerpunkt.

1. und 2. Praktikum

Ziel der ersten beiden Praktika ist es, Einblicke in die vielfältigen Aufgabengebiete in schulische und außerschulische Organisationen und Institutionen zu erhalten. Die Studierenden können so abschätzen, ob sie für einen pädagogischen Beruf geeignet ist. Die Praktikumsaufgaben beinhalten das Kennen- und Reflektierenlernen innerhalb einer pädagogischen Interaktion, die kollegiale Zusammenarbeit und die Eigeninitiative Beteiligung an Arbeitsprozessen.

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3. und 4. Praktikum

In diesen Praktika sollen sich die Studierenden selbst in der pädagogischen Interaktion und der kollegialer Zusammenarbeit reflektieren sowie eine Einzelperson intensiv wahrnehmen, beobachten und dessen Entwicklungsstand und –bedarf erkennen und beschreiben.

Im Rahmen des vierten Praktikums soll der Studierende aus der Wahrnehmung des Entwicklungs-standes einer Einzelperson ein passendes kreatives Entwicklungsangebot entwickeln.

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5. und 6. Praktikum

Auch in den letzten beiden Praktika steht die Selbstreflektion innerhalb der pädagogischen Interaktion und der kollegialen Zusammenarbeit im Fokus der Praktikumsaufgaben. Zudem soll eine pädagogische Fragestellung aus der praktischen Tätigkeit heraus vertieft werden.

Im Rahmen des sechsten Praktikums soll der Studierende dann aus der pädagogischen Fragestellung heraus eigenständig pädagogische Konzepte entwickeln und umsetzen.

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Bachelor of Arts Heilpädagogik

1. und 2. Praktikum

Ziel der beiden Praktika ist es, den Studierenden Einblicke in die vielfältigen Aufgabengebiete in Organisationen und Institutionen zu ermöglichen. Der Studierende soll, sich selbst in der zwischenmenschlichen Interaktion kennen- und reflektieren lernen, in die kollegiale Zusammenarbeit eintreten und sich eigeninitiativ an Arbeitsprozessen beteiligen.

Im Rahmen des zweiten Praktikums soll der Studierende zusätzlich ein eigenständiges Aufgabengebiet übernehmen.

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Praktika im Master-Studium

Master Waldorfpädagogik – Schwerpunkt Klassenlehrer mit Fach

Im jedem Studienjahr fallen zwei Praktika an (November und Februar/März). Diese sollen an Waldorfschulen absolviert werden. Jedes Praktikum hat seinen eigenen Schwerpunkt.

1. Praktikum

Ziel des ersten Praktikums ist es, den Studierenden Einblicke in die vielfältigen Aufgabengebiete des Klassenlehrers und der Waldorfschule als Organisation und Institution zu ermöglichen. Insbesondere umfassen die Praktikumsaufgaben das Kennenlernen der Schulstrukturen (Schule in freier Trägerschaft, Selbstverwaltung, Zusammenarbeit Lehrer/Eltern etc.), das Berufsfeld des Klassenlehrers und das Kennenlernen waldorfspezifischer Unterrichtsfächer (Eurythmie, freier Religionsunterricht etc.).

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2. Praktikum

Im Rahmen des zweiten Praktikums sollen die Studierenden wahrnehmend und teilhabend ins Unterrichtsgeschehen eintauchen und die Unterrichtskomposition kennenlernen. Die Praktikumsaufgaben die Vertiefung der Aufgaben des ersten Praktikums, die Übernahme einzelner Unterrichtselemente im musisch-künstlerischen Bereich (z.B. Gedicht, Sprachübungen, Lied, Singspiel, Flöten, Erzählen, Tanz, Spiel etc.) und das Erkennen und Reflektieren von Unterrichtsabläufen.

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3. Praktikum

Im Rahmen des dritten Praktikums sollen die Studierenden Praxiserfahrung an Förderschulen (G/K, E/L) sammeln, sofern nicht bereits ein heilpädagogisches Praktikum absolviert wurde. Dabei liegt der Fokus auf der Wahrnehmung von Differenzierungs-und Fördermöglichkeiten im Unterricht. Die Praktikumsaufgaben umfassen die Vertiefung der Aufgaben des zweiten Praktikums, die Übernahme von Unterrichtselementen, das Erkennen und Hinterfragen von  Förder-und Differenzierungsmöglichkeiten erkennen und die Schülerbeschreibung unter Förder-und Differenzierungsgesichtspunkten.

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4. Praktikum

Im Rahmen des vierten Praktikums sollen die Studierenden ihre Erfahrungen in eigene Unterrichtstätigkeit umsetzten. Am Ende des Praktikums wird eine Lehrprobe stattfinden. Die Praktikumsaufgaben umfassen die Planung, Durchführung und Reflektion von Unterricht (Epoche), die Erstellung eines ausführlichen Unterrichtsentwurfs und die Übernahme eines Themenschwerpunktes in einem Elternabend.

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Master Waldorfpädagogik – Schwerpunkt Klassenlehrer mit Inklusiver Pädagogik

Im jedem Studienjahr fallen zwei Praktika an (November und Februar/März). Diese sollen an Waldorfschulen absolviert werden. Jedes Praktikum hat seinen eigenen Schwerpunkt.

1. Praktikum

Das erste Praktikum soll an einer heilpädagogischen oder Inklusiven Einrichtung/Schule stattfinden. Es steht unter dem übergeordneten Gesichtspunkt „Begegnung – Begegnung mit dem Hilfe-bedürftigen Menschen“. Von den Studierenden wird die Teilnahme am gesamten Alltag in der Einrichtung erwartet (Konferenzen, Elternabende, Amtsgespräche). Der Alltag der betreuten Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen soll erfahren werden: Welche Art der Betreuung und individuellen Zuwendung bedarf der Einzelne; welche Gruppenprozesse sind erlebbar; in welcher Weise werden die Menschen durch die Tages- und Wochenrhythmen getragen? Die Wahrnehmungsfähigkeit wird geübt und das (pädagogische) Verhältnis soll im Blickpunkt stehen.

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2. Praktikum

Im Rahmen des zweiten Praktikums sollen die Studierenden wahrnehmend und teilhabend ins Unterrichtsgeschehen eintauchen und die Unterrichtskomposition kennenlernen. Die Praktikumsaufgaben die Vertiefung der Aufgaben des ersten Praktikums, die Übernahme einzelner Unterrichtselemente im musisch-künstlerischen Bereich (z.B. Gedicht, Sprachübungen, Lied, Singspiel, Flöten, Erzählen, Tanz, Spiel etc.) und das Erkennen und Reflektieren von Unterrichtsabläufen.

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3. Praktikum

Ziel dieses Praktikums ist es, den Studierenden praktisch mit seiner späteren Aufgabe vertraut zu machen und eine Einschätzung der aktuellen Entwicklung der dafür notwendigen Fähigkeiten zu bekommen. Dies gilt sowohl für den Studierenden als auch für die Hochschule. Hierfür sollen die Studierenden vielfältige eigene Unterrichtserfahrungen machen können. Diese betreffen idealerweise alle Teile eines Hauptunterrichtes.

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4. Praktikum

Im Rahmen des vierten Praktikums sollen die Studierenden ihre Erfahrungen in eigene Unterrichtstätigkeit umsetzten. Am Ende des Praktikums wird eine Lehrprobe stattfinden. Die Praktikumsaufgaben umfassen die Planung, Durchführung und Reflektion von Unterricht (Epoche), die Erstellung eines ausführlichen Unterrichtsentwurfs und die Übernahme eines Themenschwerpunktes in einem Elternabend.

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Student im Praxisjahr (SiP)

Zwischen erfolgreichem Studienabschluss und Berufseinstieg als Waldorflehrer kann ein Praxisjahr an einer Waldorfschule absolviert werden. Interessenten empfehlen wir, sich frühzeitig über diesbezügliche Möglichkeiten beraten zu lassen. In Baden-Württemberg kann das Praxisjahr durch ein Stipendium gefördert werden (Bewerbung bis zum 15. April). Termin und Ansprechpartner siehe Aushang Praxisjahr.