Profil

Wissenschaft und Kunst im Dialog

An der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft verfolgen wir eine ganzheitliche Bildungsidee: Wir legen neben der fundierten fachlichen Ausbildung großen Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung unserer Studierenden und schulen das Verständnis jeder und jedes Einzelnen für sein Wirken in der Gesellschaft. Diese Idee steht im Zentrum unserer Bachelor-, Diplom- und Masterstudiengänge, des Promotionsstudiums, unserer Forschung, der künstlerischen Entwicklungsvorhaben sowie der Entwicklung der gesamten Hochschule.

Als staatlich anerkannte Kunsthochschule mit zwei Standorten in Alfter an der Stadtgrenze zu Bonn (NRW) und einem Studienzentrum in Mannheim bieten wir die Fachrichtungen Bildende und Darstellende Kunst, Architektur, Künstlerische Therapien, Pädagogik, Wirtschaft und Philosophie an. In der einzigartigen Kombination aus Wissenschaft und Kunst fördern wir die Begegnung der Disziplinen, um immer wieder den Blick über den Tellerrand zu ermöglichen. Unter anderem in interdisziplinären Projekten sowie im Studium Generale, das jedes Fachstudium begleitet. In diesem Ergänzungsstudium erlangen die Studierenden eine kultur- und geisteswissenschaftliche Grundbildung, die die Entwicklung einer eigenen Haltung fördern soll. In kleinen Lerngruppen mit intensivem Austausch zwischen Dozenten und Studierenden schaffen wir zudem Räume für die persönliche, wissenschaftliche und künstlerische Entwicklung.

In diesem Sinne nimmt das Bildungskonzept der Alanus Hochschule den ganzen Menschen in den Fokus. Wir berufen uns damit auf die humanistischen Ideale von Schiller und Humboldt und greifen gleichzeitig die Idee der Anthroposophie Rudolf Steiners auf, den „ganzen Menschen zu bilden“.

Die Alanus Hochschule wird getragen von der gemeinnützigen Alanus Stiftung. Sie finanziert sich aus Spenden, Drittmitteln, Studiengebühren und der Förderung durch die Software AG Stiftung als Hauptsponsor.

Dialog der Wissenschaften und Künste

Mit ihrem Namen bezieht sich die Hochschule auf Alanus ab Insulis (ca. 1114 bis 1203), der bereits im Mittelalter eine humanistische Bildungsidee in Zusammenhang mit den Sieben Freien Künste lehrte. Er vertrat schon damals die Vorstellung, dass Studieren die Bildung des Menschen zum Menschen durch Interdisziplinarität bedeutet und über ein reines Fachstudium hinaus geht.

In Anlehnung an Alanus ab Insulis ist ein wichtiger Teil des Konzepts der Alanus Hochschule die Gemeinschaft und Begegnung von Wissenschaften und Künsten. Das Studienangebot bietet in seiner Kombination die Chance des Dialogs und der gegenseitigen Inspiration der unterschiedlichen Fachrichtungen in interdisziplinären Projekten.

Studium Generale

Ein kultur- und geisteswissenschaftliches Studium Generale ergänzt das Fachstudium und wird für Studierende aller Studiengänge fachübergreifend angeboten. Das Curriculum umfasst Vorlesungen und Seminare zu Philosophie, Ästhetik, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Pädagogik sowie Sozialwissenschaften.

Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft

Die Bedeutung und Aktualität der Wissenschaften und Künste für die gesellschaftliche wie die individuelle Entwicklung herauszustellen ist eines der Hauptanliegen der künstlerischen Ausbildung an der Alanus Hochschule.

Dies zeigt sich nicht nur in der stark praxisbezogenen Ausbildung, die z.B. die selbständige Organisation von Ausstellungen sowie Praktika einschließt, sondern auch im Studienangebot, das den Studierenden die Möglichkeit eröffnet, sich für sozialkünstlerische, therapeutische und pädagogische Berufe zu qualifizieren.