Master of Arts Heilpädagogik – Beratung und Leitung im inklusiven und heilpädagogischen Feld

Teilhabe und Inklusion sind heute die wichtigsten Bezugspunkte in der Heilpädagogik und in der sozialen Arbeit. Neben der Begleitung und Assistenz ist es dabei besonders wichtig, auch die Menschen im Umfeld der Betroffenen kompetent zu beraten. Im Masterstudiengang »Beratung und Leitung im inklusiven und heilpädagogischen Feld« werden deshalb neben der fachlichen Grundqualifikation auch zusätzliche Fähigkeiten zur Moderation, Gesprächsführung, Mediation, Krisenintervention und Fallsupervision vermittelt.

Dem Masterstudiengang liegen die Theorie der Persönlichkeit und der zwischenmenschlichen Beziehungen zugrunde, wie sie in der humanistischen Psychologie und in der anthroposophischen Anthropologie entwickelt wurden. Integriert sind systemische Gesichtspunkte und aus der psychoanalytischen Strömung die Bindungstheorie sowie neuere Ansätze der Theorie der Gefühlsentwicklung und der Emotionsregulierung.

Im Masterstudiengang wird eine breite Methodenvielfalt vermittelt. Alle Inhalte werden in den aktuellen wissenschaftlichen Rahmen gestellt.


Berufsfelder

Der Master qualifiziert für eine Tätigkeit als selbstständige Beraterin bzw. selbstständiger Berater. Möglich ist auch die Anstellung bei freien oder kommunalen Trägern, beispielsweise für konzeptionelle Aufgaben, für spezifisch fachliche Aufgaben, z. B. Fachstellen für Prävention oder auch für Leitungsaufgaben (mittleres Management und Stabsstellen). Auch eine akademische Laufbahn wird ermöglicht, da der Masterabschluss zur Promotion berechtigt. 


Besonderheiten

Der Studiengang findet berufsbegleitend statt; er bietet eine enge Verflechtung von Theorie und Praxis.
Die Form der Vermittlung fordert von den Studierenden ein hohes Maß an aktiver Beteiligung und Mitgestaltung – Studierende bringen Themen aus ihrem Berufsfeld ein.
In den Studiengang ist eine berufliche Ausbildung »Beratung und Gesprächsführung im inklusiven und heilpädagogischen Feld« integriert, die von der GwG (Gesellschaft für personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.) zertifiziert wird.
Der Studiengang ist interdisziplinär und verbindet Inhalte der angewandten Psychologie und der Heilpädogogik bzw. Sozialtherapie.
Die Ausbildung in den wissenschaftlichen Forschungsmethoden stellt einen engen Bezug zwischen Theorie und Praxis der möglichen Berufsfelder her.

Organisatorisches

Dauer: 2½ Jahre (5 Semester)

Studienbeginn: Die Lehrveranstaltungen beginnen im September 2020. Diese werden bis zum Abschluss der Akkreditierung als Zertifikatskurse geführt. Nach Abschluss des Akkreditierungsprozesses werden sie nachträglich als Teil des Masters anerkannt. Dies bedeutet, dass die Studierenden das Studium ordnungsgemäß nach 2½ Jahren abschließen können.

Bewerbungsfrist: Die Bewerbung ist jederzeit möglich.

Voraussetzungen: Bachelorabschluss in einem verwandten Fach (z. B. Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Soziologie oder Psychologie). Alternativ kann eine Zulassung durch ein Portfolio, welches die Gleichwertigkeit der Voraussetzungen nachweist, erfolgen.

Präsenzzeit: Pro Jahr finden ein fünftägiges Blockseminar und insgesamt 15 Wochenendseminare in den Monaten September, Oktober, November, Dezember, Februar, März, Mai, Juni und Juli statt. Lehrveranstaltungszeiten sind freitags von 8:45 Uhr bis 18:00 Uhr und samstags von 8:45 bis 16:00 Uhr.

Studiengebühren: 1350,- Euro pro Semester. Das Studium kann durch BAföG gefördert werden. Über weitere Unterstützungsmöglichkeiten informiert die Finanzierungsberatung: finanzierungsberatung@alanus.edu


Studieninformation

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Bewerbungsverfahren

Sie können sich jederzeit für einen Studienplatz bewerben. Studienbeginn ist jeweils zum Herbstsemester im September.
Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung das Bewerbungsformular, das auf unserer Webseite zum Download zur Verfügung steht.